Schrebergartenverein Brasilien e.V.
Tipps für den Garten
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Verfasst am 01.09.2026 um 20:52 Uhr

Informatives - Der Schrebergarten im September..


Ernte und Vorrat – die reiche Fülle genießen
Im September ist Erntezeit. Äpfel und Birnen werden vorsichtig gepflückt, späte Tomaten geerntet und auch Kürbisse und Zucchini sollten regelmäßig vom Beet genommen werden. Besonders Kürbisse sollten rechtzeitig vor den ersten stärkeren Frösten ins Trockene gebracht werden.

Auch Kräuter lassen sich jetzt wunderbar für den Winter konservieren. Rosmarin, Thymian, Salbei und andere Kräuter können geschnitten und in kleinen Bündeln an einem luftigen, schattigen Ort getrocknet werden. So bleibt ein Stück Sommer auch in der kalten Jahreszeit erhalten.

Fallobst sollte regelmäßig aufgesammelt werden. Gesundes, unbeschädigtes Obst lässt sich anschließend kühl, dunkel und gut belüftet lagern. Beschädigte Früchte gehören dagegen besser nicht ins Vorratslager, da sich Fäulnis schnell ausbreiten kann.

Jetzt schon an den Frühling denken
Während im Garten noch fleißig geerntet wird, beginnt bereits die Planung für das nächste Gartenjahr. September ist eine gute Zeit, um Blumenzwiebeln in die Erde zu bringen. Tulpen, Narzissen und Hyazinthen werden jetzt gesteckt und sorgen im Frühjahr für die ersten bunten Farbtupfer.

Auch auf den Gemüsebeeten muss im Herbst nicht alles leer bleiben. Feldsalat und Spinat können auf freien Flächen ausgesät werden. Beide Kulturen sind vergleichsweise robust und liefern auch in der kühleren Jahreszeit noch frisches Grün. Wer neue Beerensträucher oder winterharte Stauden pflanzen möchte, findet im September ebenfalls gute Bedingungen vor. Der Boden ist noch warm, sodass die Pflanzen vor dem Winter ausreichend Wurzeln bilden können.
 
Rasen, Beete und Obstgehölze pflegen
Auch Rasen und Beete benötigen im September Aufmerksamkeit. Der Rasen sollte weiterhin regelmäßig gemäht werden. Kahle Stellen können nachgesät werden. Ein geeigneter Herbstdünger kann den Rasen zusätzlich stärken und ihn widerstandsfähiger gegenüber Kälte und Frost machen.

Leere Beete sollten nicht einfach ungenutzt bleiben. Eine Schicht reifer Kompost schützt den Boden, verbessert seine Struktur und liefert wertvolle Nährstoffe. Alternativ kann Gründüngung ausgesät werden. Sie schützt den Boden vor Erosion und hilft dabei, Nährstoffe im Gartenkreislauf zu halten.

Nach der Ernte können außerdem lange Triebe von Beerensträuchern zurückgeschnitten werden. So wird Platz für neue Triebe geschaffen und die Grundlage für eine gute Ernte im kommenden Jahr gelegt.



Die Ernte im Schrebergarten ist für viele Gartenfreunde der schönste Lohn für die Arbeit des vergangenen Gartenjahres. Doch was tun, wenn plötzlich mehr Äpfel, Kartoffeln, Kürbisse oder Möhren geerntet werden, als man auf einmal essen kann? Mit der richtigen Lagerung lässt sich die Ernte oft über viele Wochen oder sogar Monate genießen.

Erst prüfen, dann einlagern
Bevor Obst und Gemüse ins Lager kommt, sollte jedes Stück sorgfältig kontrolliert werden. Nur gesundes, unverletztes und trockenes Erntegut eignet sich für eine längere Lagerung. Druckstellen, Risse oder kleine Fäulnisstellen können dazu führen, dass sich Schimmel schnell auf benachbarte Früchte ausbreitet. Fallobst sollte deshalb nicht gemeinsam mit einwandfreiem Lagerobst aufbewahrt werden. Beschädigte Früchte müssen möglichst schnell verarbeitet werden – beispielsweise zu Mus, Kompott, Kuchen oder Saft.

Grundsätzlich gilt: Nicht alles Obst und Gemüse wird gewaschen eingelagert. Erde und natürliche Schutzschichten können bei vielen Gemüsesorten sogar hilfreich sein. Wichtig ist vor allem, dass das Erntegut trocken ist.
 
Äpfel und Birnen – kühl und getrennt lagern
Äpfel gehören zu den klassischen Lagerfrüchten. Sie mögen es kühl, dunkel und möglichst feucht, aber nicht nass. Ein Keller oder ein anderer geeigneter, frostfreier Lagerraum kann dafür ideal sein. Die Früchte sollten möglichst nicht übereinanderliegen. Obstkisten mit etwas Abstand oder flache Kisten eignen sich gut. Außerdem lohnt sich eine regelmäßige Kontrolle: Sobald ein Apfel weich wird oder Fäulnis zeigt, sollte er entfernt werden. Ein wichtiger Punkt wird häufig unterschätzt: Äpfel geben während der Lagerung Ethylen ab. Dieses Reifegas kann bei empfindlichem Gemüse den Reifeprozess beschleunigen. Deshalb sollten Äpfel möglichst nicht direkt neben anderem Obst und Gemüse gelagert werden.

Kartoffeln, Möhren und Co.
Kartoffeln mögen es dunkel, kühl und trocken. Licht kann dazu führen, dass sie grün werden. Grüne Kartoffeln sollten nicht mehr gegessen werden. Möhren, Rote Bete und ähnliche Wurzelgemüse lassen sich ebenfalls gut lagern. Entferne vor dem Einlagern das Grün, da es den Wurzeln weiterhin Wasser entzieht. Ideal ist eine kühle Lagerung in leicht feuchtem Sand oder einem vergleichbaren geeigneten Substrat.

Kürbisse brauchen es trocken
Kürbisse sollten möglichst vollständig ausgereift geerntet werden. Ein trockener, frostfreier und gut belüfteter Raum ist für die Lagerung geeignet. Die Früchte sollten sich möglichst nicht gegenseitig berühren. Ein fester Stiel und eine harte Schale sind gute Zeichen dafür, dass der Kürbis lagerfähig ist. Beschädigte Stellen verkürzen dagegen die Haltbarkeit erheblich.

Tomaten lieber nachreifen lassen
Späte Tomaten müssen nicht zwingend alle noch im September auf dem Beet bleiben. Werden die Nächte kühler, können noch grüne, gesunde Früchte geerntet und an einem warmen, hellen Platz nachreifen gelassen werden. Sehr reife Tomaten sollten dagegen zeitnah verarbeitet oder verzehrt werden.

Ein kleiner Lager-Check lohnt sich
Wer seine Ernte einlagert, sollte regelmäßig nachsehen. Ein kurzer Kontrollgang verhindert, dass eine verdorbene Frucht die gesamte Kiste ansteckt.

Tipp! Beschriftet eure Kisten und Vorräte mit Erntedatum und Sorte. So behaltet ihr den Überblick und wisst, welche Vorräte zuerst verbraucht werden sollten.

Gut gelagert ist halb gewonnen!
Mit etwas Vorbereitung wird aus der sommerlichen Ernte ein Vorrat für den Herbst und Winter. Und genau das macht den Schrebergarten so besonders: Selbst wenn draußen längst die ersten Blätter fallen, können wir noch lange von dem genießen, was wir im eigenen Garten angebaut und geerntet haben.

Diana Wege (Der Artikel ist  mit Hilfe von KI entstanden)